Curriculum Vitae

Sein breit aufgestelltes Repertoire erarbeitete sich Mark Heines während der Ausbildung bei dem englischen Tenor und Gründungsmitglied der "King's Singers" Alastair Thompson, sowie bei der ungarischen Sopranistin Krisztina Laki.

Auf der Opernbühne zeigt sich der jugendliche Tenor charakterstark: Er fühlt sich gleichsam wohl in den barocken Partien Georg Friedrich Händels (Acis and Galatea, Acis) oder Thomas Arnes (Artaxerxes, Rimines), wie in der Wiener Klassik und Mozarts Theatermusik (Zauberflöte, Tamino; Don Giovanni, Don Ottavio). Ebenso spielfreudig zeigt er sich als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi oder Lysander in Brittens A Midsummer Night's Dream.

Große Aufmerksamkeit erringt Mark Heines mit seinen dramatischen Interpretationen der Bachschen Passionsoratorien, die er bereits unter der Leitung von Helmuth Rilling vielfach mitgestaltete, und gleichfalls durch die Oratorien Joseph Haydns und Felix Mendelssohn Bartholdys.

Sein vielseitiges musikalisches Interesse verwirklicht Mark Heines im Rahmen intensiver Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Bei seiner Arbeit begleiten ihn Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen, wie die Hannoversche Hofkapelle oder das Main-Barockorchester, aber auch Orchester mit modernem Instrumentarium, wie das Bach-Collegium Stuttgart.

Mit großer Ambition tritt Mark Heines bei Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen in Erscheinung. Als regelmäßiger Gast der Ruhrtriennale wirkte er unter anderem in Werken von Tan Dun, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Claude Vivier, Gerhard Stäbler Sven David Sandström mit.

Eben diese Flexibilität, Spielfreude und Charakterstärke des jungen Tenors belegen erste CD-Einspielungen und Rundfunkproduktionen auf überzeugende Weise.